A380-Druckguss-Aluminium-Kühlkörper für Automotive-Beleuchtung
Druckguss + Nachbearbeitung kritischer Befestigungsbohrungen + Sandstrahlen

Qingdao Dmetal stellte einen A380-Aluminium-Druckguss-Kühlkörper für eine Automotive-Beleuchtungsanwendung her. Das Bauteil vereint mehrere Kühlrippen, Befestigungsnoppen und funktionale Merkmale in einer kompakten Druckguss-Struktur. Während des ersten Werkzeugversuchs wurde Porosität im Guss festgestellt; nach Analyse und Optimierung des Druckguss-Prozesses sowie der Werkzeugbedingungen wurde das Problem beim zweiten Werkzeugversuch behoben. Kritische Befestigungsbohrungen wurden anschließend nach dem Gießen sekundär bearbeitet, um die Montagekonsistenz zu verbessern, gefolgt von Sandstrahlen und endgültiger Prüfung.
Produktinformationen
| Artikel | Beschreibung |
|---|---|
| Produkt | Kühlkörper für Automotive-Beleuchtung |
| Material | A380 Aluminiumlegierung |
| Primärprozess | Druckguss |
| Sekundärprozess | Nachbearbeitung kritischer Befestigungsbohrungen |
| Oberflächenfinish | Sandstrahlen |
| Anwendung | Automotive-Lampe / Automotive-Beleuchtung |
| Produktionsart | OEM-konforme Fertigung |
Die Herausforderung
Porosität während des ersten Werkzeugversuchs
Bei dem ersten Druckgussversuch wurde Porosität festgestellt. Porosität kann die Integrität des Gussteils beeinträchtigen und bei unzureichender Kontrolle zu Problemen bei nachfolgenden Bearbeitungsschritten oder bei der funktionalen Leistung führen. Das Gussteil musste einen stabilen Zustand erreichen, bevor das Projekt fortgesetzt werden konnte.
Komplexe Geometrie der Kühlrippen
Der Kühlkörper enthält mehrere vergleichsweise tiefe Kühlrippen als Teil der Haupt-Druckgussstruktur. Der Gießprozess musste die Rippengeometrie konsistent ausbilden und sämtliche Rippenmerkmale über das gesamte Bauteil hinweg vollständig erhalten.
Kritische Genauigkeit der Befestigungsbohrungen
Der Kühlkörper weist kritische Befestigungsschnittstellen auf, deren Lage konsistent sein muss, um eine zuverlässige Montage in nachfolgenden Fertigungsschritten zu gewährleisten. Die reine Gießgeometrie wurde allein nicht als endgültige Kontrollmethode für diese kritischen Befestigungsbohrungen verwendet.
Konsistenz komplexer Geometrie
Das Teil vereint Kühlrippen, Befestigungsnoppen, Bohrungen und unterschiedliche Wandstärken in einer einzigen Druckgusskomponente. Die gesamte Gussteilgeometrie musste über mehrere funktionale Bereiche hinweg konsistent bleiben – nicht nur an einer einzelnen Merkmalsstelle.
Unsere Lösung
Versuchsbasierte Druckgussoptimierung
Nachdem bei der ersten Versuchsgussproduktion Porosität festgestellt wurde, wurden der Druckgussprozess und die Werkzeugbedingungen überprüft und optimiert. Die überarbeiteten Bedingungen wurden bei der zweiten Formversuchsproduktion validiert.
Zweite Gießform-Validierung
Der optimierte Druckgussprozess wurde für eine zweite Versuchsgussproduktion eingesetzt, wobei das bei der ersten Versuchsgussproduktion identifizierte Porositätsproblem behoben wurde.
Nachbearbeitung kritischer Befestigungsbohrungen
Kritische Befestigungsbohrungen wurden nach dem Druckguss bearbeitet, statt sich ausschließlich auf den Rohgusszustand zu verlassen; die fertig bearbeiteten Befestigungsmerkmale wurden nach der Bearbeitung inspiziert.
Sandstrahlen und Endinspektion
Nach dem Gießen und der sekundären Bearbeitung wurde der Kühlkörper sandgestrahlt, um eine einheitliche, matte Oberfläche zu erzielen. Fertige Teile wurden vor der Verpackung auf Gießzustand, bearbeitete Merkmale und Oberflächenoptik überprüft.
Schlüsselergebnisse
- Porosität in der zweiten Formprobe behoben — die bei der ersten Formprobe festgestellte Porosität wurde nach Prozess- und Werkzeugoptimierung sowie Validierung in der zweiten Formprobe behoben.
- Komplexe Kühlrippenstruktur erfolgreich gegossen — das Druckgussverfahren erzeugte erfolgreich die mehrrippige Kühlkörpergeometrie, die für die Anwendung in der Fahrzeugbeleuchtung erforderlich ist.
- Kritische Montageoberflächen durch mechanische Bearbeitung gesteuert — kritische Montagelöcher wurden nach dem Gießen durch sekundäre mechanische Bearbeitung fertiggestellt, um eine konsistente Weiterverarbeitung in der Montage zu gewährleisten.
- Einheitliche Sandstrahloberfläche — der fertige Kühlkörper wurde sandgestrahlt, um ein einheitliches mattes Erscheinungsbild zu erzielen.
Anforderung → Kontrolle → Verifizierung
| Kundenanforderungen | Fertigungskontrolle | Überprüfung |
|---|---|---|
| Gießporosität beheben | Versuchsbasierte Druckgussoptimierung | Zweite Gießform-Validierung |
| Vollständige Kühlrippen-Formung | Geregeltes Druckgussverfahren | Sichtprüfung von Gussstück / Rippen |
| Präzise Montage-Schnittstellen | Nachbearbeitung nach dem Gießen | Prüfung der bearbeiteten Merkmale |
| Stabile Gesamtgeometrie | Prozesskontrolle beim Druckgießen | Endgültige Maß- / Sichtprüfung |
| Einheitliches mattes Erscheinungsbild | Sandstrahlen | Prüfung des Oberflächenaussehens |
Herstellungsverfahren
Qualitätskontrolle
- Guss-Erscheinungsbegutachtung
- Überprüfung der Vollständigkeit der Kühlrippen
- Gussbezogene Porositätsbegutachtung
- Begutachtung der bearbeiteten Montagelöcher
- Allgemeine dimensions-/geometriebegutachtung nach Erfordernis
- Begutachtung des sandgestrahlten Oberflächenbildes
- Endprüfung
Projektgalerie und Video

Häufig gestellte Fragen
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